Quickinfos

Hardfacts zum Sana Klinik Einkauf – kurz und prägnant

Portfolioscreening - Weil ABC-Analysen nicht ausreichen.

Unter Portfolioscreening verstehen wir ein systematisches und eigens von der Sana entwickeltes Verfahren. Ziel ist die Bewertung von Sana Portfolien- und Warengruppen im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Qualität, Kompetenz und Service. Die aus internen und externen Einflussfaktoren entstehende Komplexität von über 300 Warengruppen wird somit handhabbar und steuerbar. Das Screening umfasst u.a. die Erlösseite, die Gerätekompatibilität, das Innovationspotential, die Relevanz in der Patientenversorgung und additive Serviceleistungen. Mit den Ergebnissen wird die Portfoliostrategie festgelegt. Diese gibt Aufschluss über Verhandlungszyklen und Vertragszeiträume sowie erste Verhandlungsstrategien. Zudem wird der Standardisierungs- und Verhandlungsaufwand transparent. So gewährleisten wir, das  interne und externe personelle Ressourcen effizienter eingesetzt werden.

Verhandlungsplan – Transparentes und nachvollziehbares Vorgehen.

Unser Verhandlungsplan bildet die verbindliche Planung unseres strategischen Einkaufs oder anders gesagt: Wann machen wir was und mit welcher Zielstellung? Der Verhandlungsplan leitet sich aus unserer Portfoliostrategie ab, deren Datengrundlage die Ergebnisse des Warengruppenscreenings sind. Durch dieses Top-Down-Vorgehen stellen wir sicher, dass die Aufeinanderfolge und der zeitliche Ablauf in der wir Warengruppen verhandeln, die Marktentwicklung, das Verhandlungspotential und die personellen Ressourcen im Blick behält. Den Verhandlungsplan kommunizieren  wir intern an die Sana Kliniken und extern an unsere Kooperationspartner und Industriegeschäftspartner. Der Verhandlungsplan bildet somit ein wichtiges Kommunikationsinstrument.

Konditionsmodelle

Preis- und Konditionenmodelle haben das Ziel, das wirtschaftlich bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Dies erreichen wir über Konditionsmodelle, die Verbindlichkeit fördern. Die Modelle bewegen sich dabei in einem technisch restriktiven Rahmen: Preise und Konditionen müssen vor allem in den IT-Systemen der Kliniken und der Geschäftspartner abbildbar sein.

Struktur der Sana Warengruppen.

Grundvoraussetzung unserer strategischen und operativen Einkaufstätigkeiten ist eine stringente Warengruppenstruktur, die intern wie extern zu einem einheitlichen Verständnis führt. Alle Produkte d.h. arzneimittelpflichtige Produkte, Medizinprodukte, Verbrauchsgüter, geringwertige Wirtschaftsgüter und Investitionen sind einer Sana Warengruppe zugeordnet. Der Aufbau orientiert sich an der Krankenhaus-Buchführungsverordnung. Mit den Sana Warengruppen schaffen wir verständliche und handhabbare Organisationseinheiten für transparente Vorgehensweisen und ein vergleichbares Controlling.